Wissenswertes


Batteriewechsel

Hier wird die Batterie (auch Zelle genannt) der Uhr entnommen, geprüft und mit einer neuen Zelle ersetzt. Bei wasserdichten Uhren wird auf Wunsch eine Wasserdichtheitsprüfung vorgenommen, bei undichten Uhren wird eine Abdichtung empfohlen.

Teilreparaturen

Wie der Name sagt, werden bei einer Teilreparatur ein oder mehrere Uhrenteile repariert oder ersetzt. Diese leicht ersetzbaren Teile schließen beispielsweise Uhrenbänder, Gläser, Zeiger, Kronen etc. ein.

Bitte beachten Sie, dass wir bei Teilreparturen leider keine Garantie für die einwandfreie Funktion der Uhr übernehmen können, da die Uhr nicht komplett auf Funktionsfähigkeit gestestet wird.

Revision und Überholung

Bei Revision und Überholung wird das Uhrwerk komplett aus dem Uhrgehäuse ausgebaut und zerlegt.

Routinemäßig erfolgt die Überprüfung von Teilen wie dem Zeigerwerk, dem Aufzug, Kalender, Hemmung etc., wobei Defekte festgestellt und durch Reparatur oder Ersetzen der Teile behoben werden können.

Danach werden die zerlegten Teile einer Reinigung unterzogen. Jetzt erfolgt die Montage des Werkes außerhalb des Gehäuses.

Räderwerk, Hemmung, Kalender sowie Zusatzfunktionen werden gerichtet und überprüft. Alle Komponenten werden laut dem sogenannten Schmierplan gefettet und geölt, Zeiger und Zifferblatt werden montiert. Das Werk wird reguliert und einer Gangkontrolle unterzogen.

Jetzt erfolgt die Endmontage des Werkes im Gehäuse. Eine nochmalige Kontrolle erhöht die Ganggenauigkeit der Uhr.

Regelservice für mechanische Uhren

Mechanische Uhren sind ein technisches Wunderwerk und benötigen regelmäßige Wartung. Die kleine Ölmenge in den Räderwerkslagern ist nach einer gewissen Zeit verbraucht, wodurch das Uhrwerk dem stärkeren Verschleiß ausgesetzt wird und die Uhr ihre Aufgabe nicht mehr korrekt erfüllen kann.

Wird der Service also längere Zeit nicht durchgeführt, steigen die Kosten für Ersatzteile, soweit sie noch zur Verfügung stehen.

Dank der neueren synthetischen Schmiermittel können mechanische Uhren heute jedoch länger als früher ohne Wartung auskommen.

Wartung

Hier erfolgt zunächst die Überprüfung der Funktion des Uhrwerkes mithilfe der entsprechenden Meßgeräte.

Ebenso wird auf Wasserdichtheit geprüft und der Zustand der Dichtungen zB. an Krone, Drücker etc. festgestellt. Diese Dichtungen werden nach Bedarf ersetzt. Bei Quarzuhren erfolgt zusätzlich ein Zellenwechsel.

Wartungsintervalle bei mechanischen Uhren

  • Armbanduhren, Handaufzug und Automatik - ca. 5 Jahre
  • Taschenuhren - ca. 8 Jahre
  • Wand- und Tischuhren, Wecker - 10 Jahre
  • Ältere Wanduhren aus den 1960ern und früher - 20 Jahre
  • Standuhren - 40 Jahre

Diese Angaben sind allgemeiner Natur und können in Einzelfällen abweichen. Zusatzeigenschaften wie die Wasserdichtheit verkürzen die Wartungsintervalle.

Service bei Quarzuhren

Die Wartungsintervalle von mechanischen Uhren und Quarzuhren unterscheiden sich aufgrund der verschiedenen Gesetzmäßigkeiten, die den Uhren zugrunde liegen. Quarzuhren erhalten ihre Energie aus einer oder mehreren Batterien bzw. Zellen und können nur funktionieren, solange diese Strom liefert.

Ist die Zelle voll und die Uhr geht trotzdem nicht, liegt ein mechanischer Defekt vor und Teile der Uhr müssen ggf. getauscht werden.